Bücherecke

 Hier findet man Inhalte und Leseproben aus den Aktuellen Werken die es zu erwerben gibt.

Black Moon End of Road!

Han hat die Schnauze voll, er sieht Ithan als Bedrohung für die Geschäfte. Lao versagt in seinen Augen und wird weich. Han weiß, dass er den Bengel loswerden muss. Doch wie soll er das schaffen? Eine Beobachtung bringt ihn auf eine Idee: Um alles wieder in geregelte Bahnen zu bringen, muss er Ithan verschwinden lassen - wortwörtlich.  Soweit der Plan, doch der ändert sich schnell. Han macht einen Fehler und er flüchtet zusammen mit Ithan nach Hongkong. Wird Ithan Hongkong je wieder lebend verlassen und nach Hause kommen?

 

Black Moon First Kiss!

Ithan wächst gut behütet bei seinem Bruder Hideo auf. Er ist ein Einzelgänger durch und durch. Doch das ändert sich, als er Yasuhiko kennenlernt. Schnell findet Ithan Gefallen daran, einen Freund zu haben, auch wenn sein erster Eindruck von Yasuhiko nicht der beste ist. Yasuhiko fasziniert ihn, vor allem seine rebellische Art. Er verkörpert all das, was Ithan sich nie wagen würden und er vermag es, den Rebell in ihm selbst zu wecken. Doch ist das wirklich alles, was Yasuhiko in Ithan weckt?

Klappentext: Ein einziger Morgen sollte das Leben der Studenten Nishiko und Mamoru komplett ändern. Ein grauenhafter Vorfall auf dem Campus war der Auftakt für etwas, woran niemand gedacht hatte. Sie wurden Zeuge, wie ein Mitstudent einen jungen Mann angreift und ihn augenscheinlich fressen will. Spielt die Welt jetzt komplett verrückt? Zombies sind nicht real! Doch Nishiko und Mamoru stehen schon bald vor einer Bedrohung, die durchaus real ist. Die Welt verändert sich und Regeln werden außer Kraft gesetzt. Jetzt heißt es nur noch Überleben! 


Der dunkle Lotus by Yuuri Matsumoto

Klappentext:

Jinx ist Realist. Er lebt in einer kleinen Wohnung, zusammen mit seinem Kater Umi. Er hat seltsame Träume und bekommt Hilfe von Dr. Nakamura, der wohl mehr weiß, als er zugibt. Als Jinx nach seiner Sitzung bei Dr. Nakamura heim fährt, fängt es an zu schneien. Im Schneegestöber rempelt er jemanden an, nicht wissend, dass seine reale Welt zu bröckeln beginnt, und dass sein Schicksal in diesem Moment seinen eigenen Lauf nimmt. Ein Schicksal, dem Jinx nicht entkommen kann. Schon bald muss Jinx sich mit der Tatsache auseinander setzen, dass die Realität nicht das Einzige ist, das ihm abhandenkommt - auch seine Gefühle meinen verrückt spielen zu müssen.

Leseprobe:

 »Ich lief durch ein Haus, das mir nicht unbekannt war. Ich hatte es irgendwo schon mal gesehen. Die Scheiben an den Fenstern waren milchig, der Gang war schmal und die Papierwände leicht eingerissen. Es wirkte ein wenig heruntergekommen. Dann am Ende des Ganges öffnete ich eine Tür und schob sie langsam auf. Und da saß auf den Tatami Matten, ein junger Mann mit braunem langem Haar. Er trug einen weißen Yukata, der mit Blut beschmiert war. Er drehte den Kopf, sah mich an und packte mich. Ich fiel auf die Knie und sah in seine violetten Augen. Er küsste mich und ich wachte auf.« Stille herrschte im Raum, einzig die Zikaden waren zu hören und das Ticken der Standuhr. Die erste Stimme, die erzählt hatte, erhob wieder das Wort. »Heißt das, dass ich jetzt schwul bin?« Die Zikaden sangen ihr Lied draußen im Garten, die Uhr tickte unaufhaltsam.

 

»Nein Unsinn, Jinx der Traum sagt nicht aus, dass du schwul bist. Wir müssen nur herausfinden was der Traum dir versucht zu sagen.« Diese Stimme war reifer und wärmer.

 

»Also gut dann ist unsere Stunde vorbei Doktor Nakamura?«, Jinx erhob sich. Er war neunzehn Jahre alt und besuchte die Oberstufe. Diese Träume hatte er seit einem Jahr. Doktor Nakamura versuchte, ihm zu helfen.

 

»Ja wir sind fertig.« Er legte sein Klemmbrett und weg stand auf. Jinx nickte und nahm sich seine Jacke.

 

»Dann bis nächste Woche.« Damit verließ er den Raum. Doktor Nakamura sah ihm nach, er war so ein typischer junger Mann, der den Kleidungs- und Frisuren-Stil der Visual-kei Szene mochte. Er war sehr hübsch, mit seinen braunen Augen, die manchmal wie flüssiger Honig in der Sonne glänzten. Nakamura ging zum Fenster, er sah zu, wie Jinx verschwand.

 

»Es wird Zeit Jinx, der Tag deines Erwachens ist nah.«

 

 

 

Jinx lief zur U-Bahn, denn der Tag hatte ihm nicht so viel gebracht. Seit einem Jahr hatte er diese Träume, seit der Zeit hatte sich Doktor Nakamura um ihn gekümmert. Er wusste gar nicht mehr, wie genau der Doktor auf ihn zu kam. Denn er war plötzlich einfach da. Nicht, dass er viele Probleme hätte, aber die Träume machten ihn fertig. Mal war es der Junge in dem Haus, dann war er in einem Wald und spürte eine kribbelnde Kraft, die seinen Körper erfasste. Und wenn er dann aufwachte, hatte er eine Gänsehaut. Er hatte das Gefühl, er würde noch die Kraft auf seiner Haut spüren, die sich um seinen Leib schlang, ihn einhüllte, wie ein alter Mantel. In diesen Träumen

 

 

 

schlang Jinx die Arme um seinen Körper und schloss die Augen. Ja er genoss dieses Kribbeln auf der Haut. Das Gefühl einer warmen Energie, die sich im gesamten Körper ausbreitet. Die Gänsehaut, die sich über ihn zieht, wenn er spürt, wie sie sich über die Kopfhaut zieht. Er fühlte sich dann auch so leicht, als würde es keinerlei Schwerkraft geben. Sterne leuchten intensiver, sie scheinen auch zu erzittern. Selbst wenn der Himmel leicht Purpur schimmerte, hatte er das Gefühl, dass alles in Ordnung war. Ja das waren seine Träume, deren Art er mochte, da sie ihm ein Gefühl der Freiheit gaben. Und irgendwie war plötzlich Doktor Nakamura da, er hörte zu, er verurteilte nicht, er glaubte Jinx jedes Wort und er fragte nach. Aber Jinx musste auch erkennen, dass ihn das Reden nicht weiter brachte, so stieg er in die Bahn und fuhr nach Haus. Eine kleine Weile fuhr diese nur unterirdisch. Als sie den Tunnel verließen, sah er, dass es schon dämmerte. Er drehte den Kopf und erkannte, wie die Sonne versank und wie die Dunkelheit sich ihren Platz nahm. Es war Winter, er sah durch das Zwielicht, wie es anfing zu schneien. Ein Lächeln huschte über seine Lippen, er mochte den Schnee. Dann, wenn alles unter einer weißen Decke schlief, wirkte die Welt so friedlich. Die Wolken waren voll uns bereit sich zu entladen. Die Weißen flocken tanzten leicht im Wind. Jinx liebte zwei Jahreszeiten. Den Winter, wenn der erste Schnee fiel, und dann natürlich den Frühling, besonders den Mai zur Kirschblütenzeit. Dann fühlte er sich richtig gut. Er hörte, dass seine Station die nächste war, also stand er auf. Der Zug hielt und er stieg aus, doch kaum hatte er den Boden berührt knirschte der Schnee unter seinen Füßen. Es lag noch nicht viel, aber es schneite sehr heftig. Er stellte sich unter ein Dach, holte sein Handy hervor und suchte im Internet nach dem Wetter. Dort hieß es, dass es eine Schneefront sei, die sich die ganze Nacht entladen sollte. Er lächelte und steckte das Gerät zurück in die Tasche seiner Jacke. Perfektes Wetter für einen schönen, heißen Kakao. Er machte sich auf den Weg, der Schneefall wurde stärker, deshalb sah er kaum noch etwas. Er war froh, dass er sich hier gut auskannte. Doch kurz bevor er in die Siedlung einbog, in der er wohnte, rempelte er eine Person an, die plötzlich aus dem nichts auftauchte.

 

 »Entschuldige bitte.« Jinx sah, wie die Person ihre Tasche hatte fallen lassen. Dann hörte er eine warme Stimme.

 

»Kein Problem, bei dem Schnee sieht man ja kaum die Hand vor Augen.« Jinx hob die Tasche auf und sah den Fremden an. Vor ihm stand ein Mann, vielleicht Ende zwanzig. Seine Haare waren lang und blond. Er war recht hübsch, seine Lippen glänzten ein wenig, aber seine Augen, die waren es, die ihn fesselten. Sie waren Violett. Es waren die Augen aus seinem Traum, da war er sich beinahe sicher. Er zuckte leicht, der Fremde sah ihn an.

 

»Nanu, alles OK?« Jinx lächelte, strich sich über die Schläfe.

 

»Ja Entschuldigung, ich hab mich nur an was erinnert. Irgendwie kommt mir diese Augenfarbe vertraut vor.« Der Junge mit den violetten Augen hatte ihn in seinen Träumen geküsst und Jinx spürte, wie sein Gesicht wärmer wurde. Das durfte doch nicht wahr sein, wurde er jetzt rot? Der Fremde lächelte nur.

 

»Kein Problem, ich hoffe, es war eine schöne Erinnerung.« Jinx sah auf.

 

»Also das ist Ansichtssache.« Er lächelte ein wenig unsicher.

 

»Ich muss dann los, der Schnee wird heftiger, also man sieht sich vielleicht«, lächelte der Mann und verschwand in dem Schneegestöber. Jinx sah in die Richtung, schüttelte dann den Kopf und setzte seinen Weg fort. 

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